Generationenvertrag

Gemeinsam machen wir uns für unsere Ziele stark!

von Fred-Jürgen Janz (1.Vorsitzender des Fördervereins 2005)

Tennis-spielt-man-beim-TCH

Auszug aus dem „Generationenvertrag“ für junge Tennistalente oder die, die es noch werden wollen:

Die Idee, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, ist gar nicht so ungewöhnlich, wenn man sich Gedanken über die Zukunft der Jugend und des Vereinslebens macht.

Wir haben uns gefragt, welche Generation sorgt angesichts knapper Kassen noch für andere? Wer macht noch etwas im Verein, ohne gleich zu fragen, was habe ich persönlich davon? Aber die wichtigste Frage ist, wer macht noch etwas umsonst?

Die Antworten sollten realistisch, d. h. umsetzbar sein, das war unsere Aufgabe und wir haben es erreicht, denn die erwachsenen Mitglieder übernahmen spontan Vorbildfunktion.

Was will der TCH damit erreichen?

Das Vereinsklima und somit auch das Vertrauen und Harmonie, Jugend-Alter oder auch Alter-Jugend, soll noch intensiver werden, darüber hinaus soll die Anbindung an den TCH möglichst von Dauer sein.

Wir wollen die Jugend in unserem Einzugsgebiet für den Tennissport begeistern.

Unsere Jugend soll aber schon jetzt im Verein kleine Verantwortungen übernehmen, denn die weitere Existenz des Vereins und Vereinsleben ist doch für unsere Gesellschaft wichtig und wünschenswert.

Deshalb muss für den jungen Nachwuchs etwas getan werden, wie z.B. die Kontakte für sie zur Industrie-Wirtschaft herstellen, oder auch hier Patenschaften mit ihnen zu gründen.

Deshalb diese Bemerkung: Der Sport ist gefragt und sollte in diesen Zeiten Vorbild sein. Eine große Verantwortung sehe ich deshalb bei den Sportverbänden oder großen Sportvereinen, die Ausbildungsplätze für den Vereinssport auch bereitstellen sollten. Ihr Tätigkeitsfeld in der Verwaltung und Organisation umfasst doch Betriebwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Büroorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme, Ausarbeitung von Leistungsangeboten, Mitgliederorganisation, planen von Groß- Veranstaltungen. Die Teamarbeit und Kooperation, ist auch wie in anderen Berufszweigen gefragt.
Die Selbstständigkeit könnte dann unter anderem folgenden Namen tragen: Manager, Makler für Sportangelegenheiten, Sportberater, Spielervermittler.

Unser Generationenvertrag ist natürlich keine Einbahnstraße, sonst würden wir keine Fördermittel bereitstellen, außerdem schenken wir den Jugendlichen unsere Zeit und Erfahrung im Sport und vielleicht auch im Beruf. Die Nachwuchstalente geben dafür viel Spaß am gemeinsamen Tennisspiel und die Aufmerksamkeit durch Fragen in Richtung Beruf zurück.“ Diese intensive Organisation liegt wiederum in den Händen der Kid’s, (hier fängt die Verantwortung an, ebenfalls sind die Eltern der Kid´s in die Verantwortung mit eingebunden).

Bei der 25 jährigen Jubiläumsfeier des TCH wurden all die Konzepte, die mit Blick auf die Zukunft gerichtet sind, von Politik und den Sportverbänden bewundert und die richtige Richtung bestätigt.