| „Jammern oder Handeln?“ das ist hier die Frage.
Sinkende Mitgliederzahlen, fehlende Bereitschaft zum Ehrenamt, knappe Kassen, Wertewandel in der Mitgliedschaft, schlechtes Kommunikations- und Informationssystem…?
Das ist das zunehmende Problem aller Vereine!! Kommunikationen und Informationen der Menschen untereinander haben in der Gesellschaft an Tiefgang verloren, sie sind schneller und oberflächlicher geworden und sie sind unvorbereiteter. Keiner mag es mehr hören! Dramatisieren nein, aber man darf als Vereinsmitglied nicht sagen, dass geht mich nichts an. Nicht, wenn jeder an sich selbst denkt ist an alle gedacht, nein nur wenn Generation für die nächste Generation sorgt, ist an alle gedacht. Trotzdem, auch in unserem Verein wird viel darüber geredet und geklagt, doch selten begriffen und eingegriffen. Um das zu ändern, sind heute mehr denn je verstärkt Kreativität und Innovation gefragt, denn es gilt, diese Probleme zu lösen, bevor es zu spät ist, auch für den TC Harderberg. Jugend ist auch unsere Zukunft, damit der Verein TCH lebt. Deshalb steht das neue jugendliche Mitglied nicht im Weg, sondern ist herzlich Willkommen. Die Erwachsenen haben die Pflicht, unseren Vereinskindern ein glückliches Vereinsleben zu ermöglichen, außerdem ihr Recht auf Schutz und Gesundheit zu garantieren. Hier setzt die Zukunft für alle Vereine an, wenn der Staat und auch die Vereine in etwas investieren, dann müssen es die Kinder sein. Sonst sägen sie sich selber den Ast ab, auf dem sie sitzen. Um neue Ideen zu entwickeln, brauchen wir den schöpferischen Einfall. Haben wir aber die Fähigkeiten? Sind sie bei uns im Naturell angelegt, wurden sie gelehrt oder gelernt? Wer von uns kann sich noch daran erinnern, dass er Kreativität im Elternhaus entwickeln durfte? Wurde Kreativität in der Schule oder im Beruf gefördert oder sanktioniert? Der Mensch lernt und übt ein Leben lang, was kreatives Handeln ist.
Wir sind in Aufbruchstimmung und nutzen dieses kreative Verhalten im TC Harderberg, um neue Konzepte möglichst konfliktarm realisieren zu können. Die Wertigkeit stimmt und der Aufbruch geht nur zusammen, mit jedem Mitglied. ABER: Jetzt kommt das große Aber. Was uns fehlt, dass sind ganz einfach die Profis, es sind die Eltern unserer Kinder. Sie sind es, die ihre Kinder verstehen und begeistern können, sie können die Anforderungen des Tennissports verstärkt vermitteln, damit mehr hierfür bewegt wird.
Einbeziehen möchte ich auch die OMA`S und OPA`S, evtl. können sie der Sponsor und Motor Ihrer Enkelkinder sein oder werden, es ist immer gut angebracht. Auch gemeinsam kann die Freizeit verbracht und somit jedes Alter als wichtige Lebenszeit erlebt werden. Im Übrigen, gute Leistungen der Enkelkinder auch beim Sport, erzeugt Stolz bei Oma und Opa, das Schulzeugnis gibt hier doch die Vorlage. Wie Sie sehen, wollen wir, der TC Harderberg, den Wert der Familien hervorheben, die Zuneigung, die Zuwendung, kann hier ein Erfolgsfaktor werden. Der Tennissport sollte mit im Mittelpunkt stehen, auch wenn mehrere Sportarten zugleich ausgeübt werden. Liebe Eltern, stellen Sie sich auch mit auf die Seite derer, die die Verantwortung im Verein haben. Oder noch besser, kommen sie auch mit in den Verein, treten sie bei, passiv oder aktiv. Bewegung tut gut und seien sie Vorbild ihrer Kinder, denn aktiver Sport zehrt am Leibumfang und macht den Geist und die Seele frei, außerdem ist jeder fünfte Bundesbürger zu dick, (laut Statistik des Gesundheitsministeriums). Die Geselligkeit und Freundschaften kommen dann von alleine. Jede Idee ist uns willkommen, ihre Mitarbeit gebrauchen wir, damit der Erfolg auch ihr Erfolg ist und wird, denn zusammen sind wir stark und außerdem kommt mehr Freude für das gemeinsame Tun und Handeln auf. Sie werden dabei erkennen, Tennis ist ein Volkssport ohne Schnörkel und Gehabe und das Wort Arroganz ist in unserem Verein out.
Das Wort Arroganz, schwirrt in vielen Außenstehenden Köpfen (nicht Tennis spielender Menschen). Ich glaube nicht, wenn man arrogant im Beruf wie im Sport ist, dass man erfolgreich sein kann. Arroganz ist mehr eine menschenverachtende Haltung, ähnlich wie Zynismus. Im Leben wie im Sport sollte man Menschen achten und vertrauen und dieses Leitmotiv ist das Gegenstück zu Arroganz. Mit Arroganz überspielt man die eigenen Schwächen, Fehler und Wissen, dass ist ein Foul, man stellt sich ins Abseits.
Deshalb sollte man sich als Außenstehender ernsthaft erkundigen über den Tennissport (vielleicht Clubbesuche) und wird dabei feststellen, beim Tennis steht gesunder Ergeiz, Disziplin und Geselligkeit im Vordergrund. Bedenken sollte man, dass der Tennissport bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Unser Vorbild ist doch Herr Fritze Wolf, der unser Vereins-Logo durch seine Zeichnung bereichert hat. Die Vermutung liegt nah, dass Tennis etwas teurer ist – die Kosten der Ausrüstung und Trainerstunden summieren sich, aber diese Investition kann durchaus eine Investition in die Zukunft des Kindes sein. Je nach Talent, fallen die Kosten auch bald niedriger aus (siehe Fahrschule). Das Wichtigste aber bei der Auswahl der Sportart – Tennis ist, dass es Spaß macht. Stimmt die Motivation, stimmt meistens auch das Ergebnis. Der Förderverein tut hierfür sein Bestes, der Beweis liegt auf der Hand, denn die Jugendförderung bis zum 18. Lebensjahr steht immer im Vordergrund. Aufbruch und Erneuerung muss man praktizieren, nicht darstellen. Wir sind alle gefordert, denn wir haben gegenüber der Nachfolgegeneration und dem TC Harderberg Verantwortung, denn Verantwortung hört nie auf und macht auch nicht halt vor diesem und jenem Vereinsmitglied. Alle sind gefordert. Das Prinzip: Wasch mich, aber mach mich nicht nass, hat keine Geltung mehr. Unser Motto: Wir gestalten für die Zukunft, kommen zum Tragen und davon ist jeder im Verein überzeugt. Lassen sie sich auch als Außenstehender davon überzeugen, in dem sie Clubmitglieder, Clubheim, und die gesamte Atmosphäre in Augenschein nehmen.
Herzlich Willkommen, wir warten.
Mit freundlichen Grüßen
Förderverein des TC Harderberg
Fred-Jürgen Janz
-1. Vorsitzender- |
„Generationenvertrag“

für junge Tennistalente oder die, die es noch werden wollen.
Die Idee, die auf dem ersten Blick ungewöhnlich scheint, ist gar nicht so ungewöhnlich, wenn man sich Gedanken über die Zukunft der Jugend und des Vereinslebens macht.Wir haben uns gefragt, welche Generation sorgt angesichts knapper Kassen noch für andere? Wer macht noch etwas im Verein, ohne gleich zu fragen, was habe ich persönlich davon? Aber die wichtigste Frage ist, wer macht noch etwas umsonst?
Die Antworten sollten realistisch, d.h. umsetzbar sein, das war unsere Aufgabe und wir haben es erreicht, denn die erwachsenen Mitglieder übernahmen spontan Vorbildfunktion. Wir, der TC Harderberg, sind stolz darauf, den Anfang geschafft zu haben, indem wir routinierte Tennisspieler überzeugen konnten, die Übernahme von „Patenschaften“ verbunden mit zusätzlichen kostenlosen Übungsstunden zu übernehmen. Darüber hinaus stehen die „Paten“ für praktische Lebenshilfen freiwillig zur Verfügung z.B. Praktikum, Lehrstelle, Studienplatz, zwecks Suche und Beratung.
Im Jahr 2004 wurden zwei Lehrstellen gefunden durch den Paten und weitere Zusagen liegen noch vor.
Eine Liste von 20 Erwachsenen und 16 Kindern liegt uns vor und die Zusammenführung erfolgt mit Abstimmung des Jugendwarts und dem Sportwart.
Was will der TC Harderberg damit erreichen?
Das Vereinsklima und somit auch das Vertrauen und Harmonie, Jugend – Alter oder auch Alter – Jugend, soll noch intensiver werden, darüber hinaus soll die Anbindung an den TCH möglichst von Dauer sein.
Wir wollen die Jugend in unserem Einzugsgebiet für den Tennissport begeistern.
Unsere Jugend soll aber schon jetzt im Verein kleine Verantwortungen übernehmen, denn die weitere Existenz des Vereins und Vereinsleben ist doch für unsere Gesellschaft wichtig und wünschenswert.
Deshalb muss für den jungen Nachwuchs etwas getan werden, wie z.B. die Kontakte für sie zur Industrie-Wirtschaft herstellen, oder auch hier Patenschaften mit ihnen zu gründen.
Deshalb diese Bemerkung: Der Sport ist gefragt und sollte in diesen Zeiten Vorbild sein. Eine große Verantwortung sehe ich deshalb bei den Sportverbänden oder großen Sportvereinen, die Ausbildungsplätze für den Vereinssport auch bereitstellen sollten. Ihr Tätigkeitsfeld in der Verwaltung und Organisation umfasst doch Betriebwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Büroorganisation, Informations- und Kommunikationssysteme, Ausarbeitung von Leistungsangeboten, Mitgliederorganisation, planen von Groß- Veranstaltungen. Die Teamarbeit und Kooperation, ist auch wie in anderen Berufszweigen gefragt.
Die Selbstständigkeit könnte dann unter anderem folgenden Namen tragen: Manager, Makler für Sportangelegenheiten, Sportberater, Spielervermittler.
Herr Fred-Jürgen Janz, Vorsitzender des Fördervereins, sagt weiter: „ Unser Generationenvertrag ist natürlich keine Einbahnstraße, sonst würden wir keine Fördermittel bereitstellen, außerdem schenken wir den Jugendlichen unsere Zeit und Erfahrung im Sport und vielleicht auch im Beruf. Die Nachwuchstalente geben dafür viel Spaß am gemeinsamen Tennisspiel und die Aufmerksamkeit durch Fragen in Richtung Beruf zurück.“ Diese intensive Organisation liegt wiederum in den Händen der Kid`s, (hier fängt die Verantwortung an, ebenfalls sind die Eltern der Kid´s in die Verantwortung mit eingebunden).
Bei der 25 jährigen Jubiläumsfeier des TCH wurden all die Konzepte, die mit Blick auf die Zukunft gerichtet sind, von Politik und den Sportverbänden bewundert und die richtige Richtung bestätigt.
Aussage von Hans Kormeyer (1. Vorsitzender TCH) Wir sind offen für alles.
Wir gestalten für die Zukunft der Jugend und verwalten nicht aus der Vergangenheit. |